Politik

COP30 im Amazonas: Zwischen Aufbruchsstimmung und ausbleibenden Antworten

Indigene Vertreter_innen bei den COP-Verhandlungen

Mit der 30. Weltklimakonferenz hatte Brasilien große Hoffnungen geweckt – und Belém bot tatsächlich eine lebendige Konferenz mit viel politischer Bewegung. Doch am Ende steht ein schwacher Kompromiss, der die drängendsten Fragen unbeantwortet lässt. Belém wird dennoch nachwirken – das ist auch eine Chance für die Zivilgesellschaft.

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Kinderrechte sind Klimarechte: Jugend fordert Mitbestimmung

Teilnehmerinnen aus Sri Lanka berichten im Petitionsworkshop auf der Jugendkonferenz.

Die Stimme der jungen Generation muss gehört werden, verlangen Jugendliche aus aller Welt auf der internationalen Jugendkonferenz unserer Mitgliedsorganisation Kindernothilfe. In einer Petition fordern sie, dass Kinderrechte auf der COP30 in Belém ins Zentrum rücken.

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COP 30: Amazonas-Regenwald am Kipppunkt

Als ich vor 20 Jahren für ein mehrmonatiges Praktikum ins brasilianische Amazonas-Gebiet aufbrach, freute ich mich darauf, richtig tief in den Regenwald einzutauchen. Tatsächlich habe ich nur wenige Schritte durch den Wald gemacht, aber endlose Stunden auf den unzähligen weit verzweigten Bächen, Flüssen und Seen zwischen den großen Strömen Solimoes und Rio Negro. Flüsse und Wald sind hoch bedroht. Mit ihm die Menschen, die von ihnen abhängen. Ob die UN-Klimakonferenz im Amazonas ihr Kippen verhindern kann?

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„COP30 will only be successful if it listens to the voices of the forest“

With the world’s biggest climate summit heading to the heart of the Amazon, COP30 carries both symbolic power and real stakes. In our interview, Henrique Frota, Executive Director of our Brazilian partner network ABONG, demands that the conference in Belém finally delivers justice for the planet — and its peoples.

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COP29: Eine starke fossile Lobby und unzureichende Ergebnisse

COP29-Banner vor den Flame Towers in Baku

Die Weltklimakonferenz in Aserbaidschans Hauptstadt Baku war geprägt von Blockaden und Rückschritten: Eine fossile Lobby mit starkem Einfluss, vage Klimafinanzierungsziele und vertagte Entscheidungen zur Emissionsreduktion hinterlassen ein ernüchterndes Bild. Die Erwartungen und der Druck im kommenden Jahr für eine gerechte Klimapolitik könnten kaum höher sein.

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Zivilgesellschaftliche Handlungsräume in Deutschland im Wandel?

Der zivilgesellschaftliche Handlungsraum in Deutschland ist im CIVICUS-Ranking erstmals zu „beeinträchtigt“ herabgestuft worden. Diese Entwicklung ist ein Weckruf, der international nicht unbemerkt bleibt. Zwar ist die Lage in Deutschland im globalen Vergleich noch immer privilegiert, doch die Einschränkungen dürfen nicht ignoriert werden. 

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Atlas der Zivilgesellschaft: Die Weltkarte wird immer oranger, roter, unfreier

Atlas-Weltkarte mit Länder-Einordnungen, beruhend auf CIVICUS-Daten aus dem Jahr 2023

Zum siebten Mal dokumentieren Brot für die Welt und CIVICUS im Atlas der Zivilgesellschaft, unter welchen Bedingungen die weltweite Zivilgesellschaft arbeiten kann. Der Befund in diesem Jahr: Das Engagement wird immer schwieriger. Sieben Länder, darunter auch Deutschland, stiegen im Ranking ab.

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Weltklimakonferenz: Das Vertrauen in den Globalen Norden bröckelt

Der Juli 2023 war der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Verheerende Dürren und Waldbrände in Südeuropa und Nordafrika und tödliche Überflutungen in Asien waren die Folge. Die diesjährige Weltklimakonferenz steht jedoch nicht nur wegen der extremen Wetterereignisse vor großen Herausforderungen. Bereits in den Vorverhandlungen zeigte sich ein erheblicher Vertrauensverlust zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern. […]

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„Just Transition ist keine technische, sondern eine politische Frage“

VENRO Side Event Powering Equality auf HLPF

Das diesjährige High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) in New York markierte die Halbzeit der Agenda 2030. Besonderes Augenmerk galt dem SDG7 „Saubere und bezahlbare Energie für alle“, das als eines von vier Zielen gesondert evaluiert wurde. Unter dem Titel „Powering Equality“ organisierte VENRO gemeinsam mit Power For All ein Side-Event, das das Thema Energiearmut und Ungleichheit in den Fokus von Just Transition rückte.

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Effects of climate change on migration: The consequences for local communities in Malawi are severe

House destroyed by Cyclone Ana in Machinga district, Malawi.

Developing countries like Malawi are heavily affected by the negative impacts of climate change. With increasing poverty, the productive youth feels compelled to migrate, leaving the elderly and their communities behind. Time has come for states and civil society organisations to help communities build resilience, urges Pieter Nthenda.

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