Politik

Es braucht ein starkes globales Instrument im europäischen Finanzrahmen

EU-Flaggen vor dem Europa-Gebäude in Brüssel. Hier verhandeln die Staats- und Regierungschef_innen der Mitgliedstaaten über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU.

Im nächsten mittelfristigen Finanzrahmen der Europäischen Union entscheidet sich, ob Europa ein verlässlicher Partner in der Welt und nachhaltige Entwicklung ein gemeinsames und glaubwürdiges Anliegen bleiben. Dazu braucht es ein starkes Global Europe Instrument.

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„Internationale Zusammenarbeit ist kein Nice-to-have“

VENRO-Vorstand Michael Herbst

Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 sieht weitere deutliche Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe vor. Im Interview erklärt VENRO-Vorstand Michael Herbst, welche Folgen die Einschnitte bereits heute für Millionen Menschen und lokale Partnerorganisationen haben – und warum der Bundestag jetzt eine Kurskorrektur einleiten sollte.

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Schöne Zahlen retten keine Menschen

Launch des AidWatch-Berichts 2026

Der AidWatch-Bericht 2026 zeigt: Europa fährt sein internationales Engagement mitten in einer historischen Krise zurück. Deutschland muss seine ODA-Ausgaben ehrlich bilanzieren und endlich diejenigen Leistungen stärken, die Menschen schützen und Zukunftsperspektiven schaffen.

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Politik

Weniger Geld, mehr Interessen: Deutschlands humanitäre Hilfe verliert ihren Kompass

Die Entwicklung des Gesamthaushalts für humanitäre Hilfe im Ausland in den Jahren 2022–2025

Sudan, Gaza, Venezuela, DR Kongo: Während weltweit immer mehr Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, ziehen sich viele staatliche Geber_innen politisch und finanziell zurück. Deutschland bildet dabei keine Ausnahme, zeigt der jüngste humanitäre Regierungsbericht.

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Deutsche ODA: „Ein zentraler Gradmesser internationaler Verantwortung“

Seit 2022 streicht Deutschland seine Mittel für Entwicklungszusammen und humanitäre Hilfe (ODA) kontinuierlich zusammen. Melissa Li und Karla Kröner vom Global Public Policy Institute haben sich die jüngsten Entwicklungen genau angeschaut und analysiert, wie sich die deutschen ODA-Leistungen zusammensetzen. Im Interview erläutern die Autor_innen der Studie „ODA unter Druck“, welche Konsequenzen diese Kürzungspolitik hat. Deutschlands […]

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FfD-Forum 2026: Jetzt müssen auf Sevilla Taten folgen!

Die Verpflichtungen von Sevilla zur Entwicklungsfinanzierung sind ein Prüfstein für die globale Solidarität. Beim UN-Forum in New York braucht es nun konkrete Schritte für faire Finanzierung, gerechte Steuern und Lösungen der Schuldenkrise – doch der aktuelle Entwurf erweist sich als unzureichend.

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Schlechte Bewertung, teure Kredite: Wenn Ratings Staaten in die Schuldenfalle treiben

Die Urteile weniger großer Ratingagenturen bestimmen maßgeblich, wie günstig Staaten Kredite bekommen. Doch gerade Länder im Globalen Süden müssen oft höhere Zinsen zahlen als andere Staaten – und geraten in einen gefährlichen Schuldenkreislauf. Eine stärkere Regulierung von Kreditbewertungsagenturen wird deshalb immer dringlicher.

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Das Jahr 2026 wird herausfordernd – packen wir es an

Åsa Månsson, Geschäftsführerin von VENRO

Die Rahmenbedingungen für die internationale Zusammenarbeit haben sich in den letzten Monaten in alarmierender Weise verschärft. In diesen herausfordernden Zeiten braucht es neue Ansätze und gemeinsames Handeln. Zusammen mit unserem neu gewählten Vorstand und unseren Mitgliedsorganisationen stellen wir uns dieser Aufgabe – entschlossen, solidarisch und mit klarer Haltung.

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„Gut gemachte Entwicklungszusammenarbeit ist eine strategische Investition“

Können sich sowohl altruistische Menschen als auch jene, die sehr auf deutsche Interessen fokussiert sind, hinter Entwicklungszusammenarbeit vereinigen? Ja, sagt Prof. Dr. Tobias Heidland vom Kiel Institut für Weltwirtschaft: Wenn diese gut gestaltet ist, bringt sie auch dem Geberland klar messbar Vorteile. Er forscht aktuell zu der Frage, wie Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) den Interessen aller Beteiligten dienen können.

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Compromiso de Sevilla: Eine verpasste Chance

Menschen vor einer Tankstelle in Freetown, Sierra Leone

Das globale System der Entwicklungsfinanzierung ist hoffnungslos veraltet, die Finanzierungslücken werden immer größer. Dringend benötigte Abhilfe sollte deshalb die 4. Internationale Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Sevilla schaffen. Doch schon vor dem Start zeigt sich: Das Abschlussdokument liefert keine ausreichenden Antworten auf die drängenden strukturellen Fragen, um die globale Ungleichheit zu reduzieren.

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