Politik

Agenda 2030: Warum ein Nachfolgeabkommen unverzichtbar ist

Die Nachhaltigkeitsagenda läuft 2030 aus, die globalen Herausforderungen bleiben. Auch wenn die Agenda 2030 ihre Ziele voraussichtlich nicht vollständig erreichen wird, hat sie die internationale Nachhaltigkeitspolitik erheblich geprägt. Nun gilt es, ihre Stärken in einen neuen globalen Nachhaltigkeitsrahmen zu überführen.

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Beyond 2030: “The principle of ‘Leaving No One Behind’ must remain central”

Negotiations on the future of the 2030 Agenda will begin at the 2027 SDG Summit. Nigussu Legesse, Executive Director of our Ethiopian partner network CCRDA, is calling for an agenda that promotes a global environment which supports nationally driven development pathways and is more closely aligned with national realities.

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Was die neue Nord-Süd-Kommission braucht, um erfolgreich zu sein

Launch der Kommission auf der HSC

Die Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission soll die internationale Zusammenarbeit neu beleben. Angesichts geopolitischer Spannungen und geschwächtem Multilateralismus müssen drei Voraussetzungen erfüllt werden, damit die neue Kommission mehr bewirkt als bloße Partnerschaftsrhetorik.

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Weltsozialgipfel 2025 in Doha: Globale soziale Entwicklung braucht gerechte Finanzierung

Das Bild zeigt ein rundes Logo des Gipfels mit dem Text "Second World Summit for Social Development, Doha 2025"

Vom 4. bis 6. November 2025 findet in Doha, Katar, der zweite Weltsozialgipfel statt. Er knüpft an den ersten Gipfel von 1995 in Kopenhagen an. Schon damals verpflichteten sich Staats- und Regierungschef_innen zu zentralen Zielen – Armutsbekämpfung, Inklusion, Vollbeschäftigung, menschenwürdige Arbeit. Und dieses Jahr?

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„Wir brauchen ein neues gesellschaftliches Bündnis für soziale Rechte“

Vor 30 Jahren rückte der Weltsozialgipfel von Kopenhagen das Thema soziale Gerechtigkeit erstmals in den Mittelpunkt. Weil die damaligen Ziele jedoch bei Weitem nicht erfüllt sind, gibt es im November eine Neuauflage. Was vom zweiten Weltgipfel für soziale Entwicklung zu erwarten ist, erklärt Jens Martens vom Global Policy Forum Europe.

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Globale Gesundheit in der Krise: Erreichung des SDG 3 rückt in weite Ferne

Die Rahmenbedingungen der weltweiten Gesundheitsversorgung haben sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Selbst bisherige Fortschritte sind durch den Rückzug aus der internationalen Solidarität akut gefährdet. Es ist deshalb höchste Zeit für mehr Einsatz für Globale Gesundheit.

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Compromiso de Sevilla: Eine verpasste Chance

Menschen vor einer Tankstelle in Freetown, Sierra Leone

Das globale System der Entwicklungsfinanzierung ist hoffnungslos veraltet, die Finanzierungslücken werden immer größer. Dringend benötigte Abhilfe sollte deshalb die 4. Internationale Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Sevilla schaffen. Doch schon vor dem Start zeigt sich: Das Abschlussdokument liefert keine ausreichenden Antworten auf die drängenden strukturellen Fragen, um die globale Ungleichheit zu reduzieren.

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500 Milliarden Euro für nachhaltige Entwicklung? 200 Großkonzerne gegen den Rest der Welt

Die größten und profitabelsten Konzerne zahlen heute die niedrigsten Steuern und verschieben einen großen Teil ihrer Gewinne in Steueroasen. Gleichzeitig könnte eine gerechtere Besteuerung jährlich hunderte Milliarden Euro Mehreinnahmen generieren und damit die Finanzierungslücke zur Erreichung der SDG schließen. Bisherige Reformversuche sind gescheitert – auf der kommenden FfD-Konferenz in Sevilla könnten die Staaten der Problemlösung nun aber einen großen Schritt näher kommen.

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Hürdenlauf nach Sevilla: Welche Konfliktlinien verbleiben auf der FfD4-Agenda?

Die vierte Financing for Development-Konferenz in Sevilla soll dringend notwendige Reformen der internationalen Finanzarchitektur vorantreiben. Doch im Zuge der Trump-Präsidentschaft sind unerwartete Herausforderungen hinzugekommen. Bodo Ellmers, Programmleiter beim Global Policy Forum, gibt einen Überblick über die zentralen Konfliktpunkte, die noch zu überwinden sind.

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„Wir müssen dem Rückzug ins Nationale entschieden entgegentreten“

Die verheerenden Auswirkungen der Klimakrise, wachsende Ungleichheiten und eine Vielzahl von Konflikten und geopolitischen Spannungen werden die Politik der zukünftigen Bundesregierung maßgeblich bestimmen. Im Interview erläutert Michael Herbst, Vorstandsvorsitzender von VENRO, wie eine verantwortungsvolle Rolle Deutschlands in der kommenden Legislaturperiode aussehen kann. Herr Herbst, warum sollte die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe für die nächste Bundesregierung […]

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