Politik

Agenda 2030: Fünf Jahre Nachhaltigkeitspolitik – eher Rückschritt als Fortschritt

Die 17 Nachhaltigkeitsziele

Quo Vadis Agenda 2030? Statt Erfolge in der SDG-Umsetzung zu erreichen, hat die Corona-Pandemie zu Rückschlägen bei den Nachhaltigkeitszielen geführt. Zum Jahresende ziehen die Sprecher_innen der VENRO-Arbeitsgruppe Agenda 2030, Mira Ballmaier und Dr. Jürgen Focke, eine besorgniserregende Bilanz.

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„Wir müssen jetzt die Weichen für die datengetriebene Welt von morgen stellen“

Geraldine de Bastion ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Beratungsagentur Konnektiv mit Erfahrung in der Arbeit mit Aktivist_innen, Regierungen, Startups und NRO auf der ganzen Welt. Im Interview erläutert sie die Herausforderungen der digitalen Transformation für die internationale Zusammenarbeit und Entwicklungsorganisationen mit Fokus auf Afrika. Sie organisierten letztes Jahr die erste re:publica in Accra, Ghana, mit […]

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„Kein Hunger bis 2030“ erfordert Transformation unserer Ernährungssysteme

Bereits vor der Corona-Pandemie reichten die weltweiten Fortschritte in der Hungerbekämpfung nicht aus. Der diesjährige Welthunger-Index zeigt, dass sich die Situation im Krisenjahr 2020 noch verschlimmert hat: Die derzeitigen globalen Ernährungssysteme sind weder krisenfest noch gerecht oder nachhaltig. 

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50 Jahre 0,7-Prozent-Ziel – Ein Anlass zum Feiern?

Vor 50 Jahren, am 24. Oktober 1970, setzte sich die Weltgemeinschaft zum Ziel, dass die reichen Länder 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe aufwenden sollen. Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO, nimmt das Jubiläum zum Anlass, einen kritischen Blick auf dieses Ziel zu werfen.

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„Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit brauchen wir ein gemeinsames Verständnis von Ursachen und Lösungen“

Die afrikanisch-europäischen Beziehungen sind vielschichtig und nicht frei von Spannungen. Dennoch sieht Jane Nalunga, die Direktorin des Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI) in Uganda, viele Möglichkeiten für eine konstruktive und solidarische Zusammenarbeit auf Grundlage der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030.

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Africa-Europe Civil Society Survey: Engere Zusammenarbeit absolut notwendig

Über 360 Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Afrika und Europa haben Anfang Oktober an der Umfrage „Africa-Europe Civil Society Survey“ teilgenommen. Die Bedeutung der afrikanisch-europäischen Beziehungen wurde dabei als hoch bewertet, die Qualität hingegen in Zweifel gezogen. Die erstmals durchgeführte Befragung wurde von VENRO zusammen mit CONCORD, Plataforma Portuguesa das ONGD und SLOGA in Auftrag gegeben und vom Institut für Demoskopie Allensbach umgesetzt.

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Für eine starke Jugendperspektive in der AU-EU-Partnerschaft!

Die junge Generation braucht mehr Mitsprache: Warum bei der Überarbeitung der AU-EU-Strategie die Anliegen der jungen Generation in den Mittelpunkt gestellt werden sollten, erklären die amtierenden UN-Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung für Deutschland, Felix Kaminski und Sophia Bachmann.

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“Civil Society Driving Change“ – Für eine neue Qualität der afrikanisch-europäischen Partnerschaft

Ugandische und deutsche Aktivist_innen diskutieren mit Dorfbewohner_innen in der Region Teso, Uganda, über rechtliche und soziale Fragen zum Thema Landrechte.

Die Afrikanische Union (AU) und die Europäische Union (EU) streben seit vielen Jahren eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit an. Die Verschiebung des sechsten AU-EU-Gipfels, der für Oktober 2020 geplant war, ist jedoch ein weiterer Beleg für die halbherzigen politischen Beziehungen zwischen AU und EU. Es ist jetzt höchste Zeit, die Zivilgesellschaft in einen integrativen und offenen Prozess einzubinden, um eine faire und gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Afrika und Europa aufzubauen.

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