Politik

Internationaler Tag der humanitären Hilfe: Welt im Krisenmodus

Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe – ein Tag, der nicht nur an die Millionen Menschen in Not erinnert, sondern vor allem denjenigen gewidmet ist, die sich unter schwierigsten Bedingungen tagtäglich für diese Menschen einsetzen: humanitäre Helfer_innen weltweit. Der heutige Tag würdigt ihren Einsatz und erinnert an alle verletzten und getöteten Helfer_innen. Er appelliert an die Bedeutung von Solidarität und Menschlichkeit in einer zunehmend polarisierten Welt – eine Botschaft, die heute dringender ist denn je.

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Deutscher Staatenbericht bei den Vereinten Nationen: „Entwicklungspolitisch hat sich Deutschland gut verkauft“

Das HLPF ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung. Vor wenigen Tagen hat Deutschland hier zum dritten Mal über den Umsetzungsstand der Agenda 2030 berichtet. Unser Vorstandsvorsitzender Michael Herbst war in New York vor Ort und hat die Präsentation des Berichts beobachtet. Wie fällt sein Fazit aus?

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„Gut gemachte Entwicklungszusammenarbeit ist eine strategische Investition“

Können sich sowohl altruistische Menschen als auch jene, die sehr auf deutsche Interessen fokussiert sind, hinter Entwicklungszusammenarbeit vereinigen? Ja, sagt Prof. Dr. Tobias Heidland vom Kiel Institut für Weltwirtschaft: Wenn diese gut gestaltet ist, bringt sie auch dem Geberland klar messbar Vorteile. Er forscht aktuell zu der Frage, wie Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) den Interessen aller Beteiligten dienen können.

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Globale Gesundheit in der Krise: Erreichung des SDG 3 rückt in weite Ferne

Die Rahmenbedingungen der weltweiten Gesundheitsversorgung haben sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Selbst bisherige Fortschritte sind durch den Rückzug aus der internationalen Solidarität akut gefährdet. Es ist deshalb höchste Zeit für mehr Einsatz für Globale Gesundheit.

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Bundeshaushalt 2025: Was bedeutet eine auskömmliche Finanzierung humanitärer Hilfe?

Nach den drastischen Kürzungsplänen der Bundesregierung in der humanitären Hilfe ist ein überparteilicher Konsens zum Wert der humanitären Hilfe wichtiger denn je. Gleichzeitig gibt der humanitäre Sektor zu Beginn des parlamentarischen Haushaltsverfahrens auf eine vermeintlich einfache, politisch aber zentrale Frage noch keine befriedigende Antwort.

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Compromiso de Sevilla: Eine verpasste Chance

Menschen vor einer Tankstelle in Freetown, Sierra Leone

Das globale System der Entwicklungsfinanzierung ist hoffnungslos veraltet, die Finanzierungslücken werden immer größer. Dringend benötigte Abhilfe sollte deshalb die 4. Internationale Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Sevilla schaffen. Doch schon vor dem Start zeigt sich: Das Abschlussdokument liefert keine ausreichenden Antworten auf die drängenden strukturellen Fragen, um die globale Ungleichheit zu reduzieren.

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Analyse der AA-Strategie „Gender in der deutschen humanitären Hilfe“: Ein Meilenstein mit vielen offenen Fragen

Die im Februar 2024 veröffentlichte humanitäre Genderstrategie des Auswärtigen Amts wurde ebenso lange wie hoffnungsvoll erwartet. Nach gut einem Jahr zeigen sich aus zivilgesellschaftlicher Sicht einige Lücken, die durch die neue Bundesregierung gefüllt werden sollten.

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Die Schuldenkrise spitzt sich zu

Die Schuldenkrise wirkt sich immer weitreichender auf die Bildungs- und Gesundheitssysteme im Globlen Süden aus.

Über die Hälfte der Haushalte von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen sind hoch oder sehr hoch durch Schuldenzahlungen an ausländische Gläubiger belastet. Zu diesem Ergebnis kommt der Schuldenreport 2025, der Ende Mai von Misereor und erlassjahr.de veröffentlicht wurde. Die erdrückenden Schuldenlasten gefährden nachhaltige Investitionen in Bildung, Gesundheit und Klimaschutz. Ohne eine Reform der globalen […]

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