Politik

COP 30: Amazonas-Regenwald am Kipppunkt

Als ich vor 20 Jahren für ein mehrmonatiges Praktikum ins brasilianische Amazonas-Gebiet aufbrach, freute ich mich darauf, richtig tief in den Regenwald einzutauchen. Tatsächlich habe ich nur wenige Schritte durch den Wald gemacht, aber endlose Stunden auf den unzähligen weit verzweigten Bächen, Flüssen und Seen zwischen den großen Strömen Solimoes und Rio Negro. Flüsse und Wald sind hoch bedroht. Mit ihm die Menschen, die von ihnen abhängen. Ob die UN-Klimakonferenz im Amazonas ihr Kippen verhindern kann?

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„COP30 will only be successful if it listens to the voices of the forest“

With the world’s biggest climate summit heading to the heart of the Amazon, COP30 carries both symbolic power and real stakes. In our interview, Henrique Frota, Executive Director of our Brazilian partner network ABONG, demands that the conference in Belém finally delivers justice for the planet — and its peoples.

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Weltsozialgipfel 2025 in Doha: Globale soziale Entwicklung braucht gerechte Finanzierung

Das Bild zeigt ein rundes Logo des Gipfels mit dem Text "Second World Summit for Social Development, Doha 2025"

Vom 4. bis 6. November 2025 findet in Doha, Katar, der zweite Weltsozialgipfel statt. Er knüpft an den ersten Gipfel von 1995 in Kopenhagen an. Schon damals verpflichteten sich Staats- und Regierungschef_innen zu zentralen Zielen – Armutsbekämpfung, Inklusion, Vollbeschäftigung, menschenwürdige Arbeit. Und dieses Jahr?

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„Wir brauchen ein neues gesellschaftliches Bündnis für soziale Rechte“

Vor 30 Jahren rückte der Weltsozialgipfel von Kopenhagen das Thema soziale Gerechtigkeit erstmals in den Mittelpunkt. Weil die damaligen Ziele jedoch bei Weitem nicht erfüllt sind, gibt es im November eine Neuauflage. Was vom zweiten Weltgipfel für soziale Entwicklung zu erwarten ist, erklärt Jens Martens vom Global Policy Forum Europe.

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Locally managed funds: Rethinking humanitarian financing

At the Asia-Pacific Local Leaders' Summit 2025 in Kathmandu, Nepal

The post-World War II humanitarian architecture is unraveling. When aid access becomes a political bargaining chip and international teams are still calculating risks, local organizations are already on the ground pulling people from rubble. This reality drove seventeen organizations across the Asia-Pacific to stop asking for a seat at someone else’s table and start building their own.

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„Local actors need real influence over decision-making“

The humanitarian sector is under pressure. Needs are increasing, while many countries restrict their funding for humanitarian activities. A reform of the system is urgently called for. Dr. De-Joseph Kakisingi explains the important role of local and national actors in this process. Why is it necessary for the planning and implementation of humanitarian measures to […]

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Internationaler Tag der humanitären Hilfe: Welt im Krisenmodus

Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe – ein Tag, der nicht nur an die Millionen Menschen in Not erinnert, sondern vor allem denjenigen gewidmet ist, die sich unter schwierigsten Bedingungen tagtäglich für diese Menschen einsetzen: humanitäre Helfer_innen weltweit. Der heutige Tag würdigt ihren Einsatz und erinnert an alle verletzten und getöteten Helfer_innen. Er appelliert an die Bedeutung von Solidarität und Menschlichkeit in einer zunehmend polarisierten Welt – eine Botschaft, die heute dringender ist denn je.

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Deutscher Staatenbericht bei den Vereinten Nationen: „Entwicklungspolitisch hat sich Deutschland gut verkauft“

Das HLPF ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung. Vor wenigen Tagen hat Deutschland hier zum dritten Mal über den Umsetzungsstand der Agenda 2030 berichtet. Unser Vorstandsvorsitzender Michael Herbst war in New York vor Ort und hat die Präsentation des Berichts beobachtet. Wie fällt sein Fazit aus?

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„Gut gemachte Entwicklungszusammenarbeit ist eine strategische Investition“

Können sich sowohl altruistische Menschen als auch jene, die sehr auf deutsche Interessen fokussiert sind, hinter Entwicklungszusammenarbeit vereinigen? Ja, sagt Prof. Dr. Tobias Heidland vom Kiel Institut für Weltwirtschaft: Wenn diese gut gestaltet ist, bringt sie auch dem Geberland klar messbar Vorteile. Er forscht aktuell zu der Frage, wie Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) den Interessen aller Beteiligten dienen können.

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