Politik

Demokratie ist verletzlich: Zivilgesellschaft im globalen Stresstest

Mandeep Tiwana (li.) im Gespräch mit Christine Meissler und Joshua Hofert auf dem Podium

Weltweit schrumpfen die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft – auch in vermeintlich stabilen Demokratien. Beim VENRO-Forum wurde deutlich: Umso mehr braucht es jetzt Solidarität, klare Haltung und neue Allianzen, um Demokratie und Menschenrechte entschlossen zu verteidigen. 

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Politik

Das Jahr 2026 wird herausfordernd – packen wir es an

Åsa Månsson, Geschäftsführerin von VENRO

Die Rahmenbedingungen für die internationale Zusammenarbeit haben sich in den letzten Monaten in alarmierender Weise verschärft. In diesen herausfordernden Zeiten braucht es neue Ansätze und gemeinsames Handeln. Zusammen mit unserem neu gewählten Vorstand und unseren Mitgliedsorganisationen stellen wir uns dieser Aufgabe – entschlossen, solidarisch und mit klarer Haltung.

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Politik

Humanitäre Hilfe auf den Philippinen: Wie starke Gemeinden den Klimarisiken trotzen

Unsere Autorin mit Mitarbeitenden der Caritas Diocese Libmanan

Naturkatastrophen gehören auf den Philippinen zum Alltag. Wie vorausschauende humanitäre Hilfe gelingen kann, zeigte sich unserer Mitarbeiterin Sina Feil bei einem Besuch vor Ort. Dabei wurde deutlich: Wirksamer Katastrophenschutz beginnt in den Gemeinden und lebt von politischer Verantwortung, lokaler Vorsorge und konsequenter Teilhabe.

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Politik

„Das gab es vorher nicht“ – wie VENRO Politik und Praxis verändert hat

VENRO hat der zivilgesellschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in Deutschland in den letzten 30 Jahren eine starke Stimme gegeben. Zum 30-jährigen Jubiläum blickt Dr. Peter Molt, Mitbegründer des Verbands und die ersten vier Jahre dessen Vorsitzender, auf die Gründungszeit zurück und erläutert, welche Rolle VENRO in Zukunft stärker ausfüllen muss.

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Politik

COP30 im Amazonas: Zwischen Aufbruchsstimmung und ausbleibenden Antworten

Indigene Vertreter_innen bei den COP-Verhandlungen

Mit der 30. Weltklimakonferenz hatte Brasilien große Hoffnungen geweckt – und Belém bot tatsächlich eine lebendige Konferenz mit viel politischer Bewegung. Doch am Ende steht ein schwacher Kompromiss, der die drängendsten Fragen unbeantwortet lässt. Belém wird dennoch nachwirken – das ist auch eine Chance für die Zivilgesellschaft.

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Politik

Kinderrechte sind Klimarechte: Jugend fordert Mitbestimmung

Teilnehmerinnen aus Sri Lanka berichten im Petitionsworkshop auf der Jugendkonferenz.

Die Stimme der jungen Generation muss gehört werden, verlangen Jugendliche aus aller Welt auf der internationalen Jugendkonferenz unserer Mitgliedsorganisation Kindernothilfe. In einer Petition fordern sie, dass Kinderrechte auf der COP30 in Belém ins Zentrum rücken.

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Politik

COP 30: Amazonas-Regenwald am Kipppunkt

Als ich vor 20 Jahren für ein mehrmonatiges Praktikum ins brasilianische Amazonas-Gebiet aufbrach, freute ich mich darauf, richtig tief in den Regenwald einzutauchen. Tatsächlich habe ich nur wenige Schritte durch den Wald gemacht, aber endlose Stunden auf den unzähligen weit verzweigten Bächen, Flüssen und Seen zwischen den großen Strömen Solimoes und Rio Negro. Flüsse und Wald sind hoch bedroht. Mit ihm die Menschen, die von ihnen abhängen. Ob die UN-Klimakonferenz im Amazonas ihr Kippen verhindern kann?

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Politik

„COP30 will only be successful if it listens to the voices of the forest“

With the world’s biggest climate summit heading to the heart of the Amazon, COP30 carries both symbolic power and real stakes. In our interview, Henrique Frota, Executive Director of our Brazilian partner network ABONG, demands that the conference in Belém finally delivers justice for the planet — and its peoples.

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