Politik

26 Jahre Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit: Frieden und Menschenrechte unter Druck

Offene Debatte zu Frauen, Frieden und Sicherheit im UN-Sicherheitsrat, New York, 29. Oktober 2019. Am selben Tag verabschiedete der Rat Resolution 2493, die bislang letzte Resolution der Agenda.

26 Jahre nach der Annahme der UN-Sicherheitsratsresolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit (Women, Peace, Security – WPS) stehen ihre Errungenschaften unter immensem Druck: weltweite Aufrüstung, Autokratisierung, Angriffe auf Frauenrechte, feministische Organisationen und Menschenrechtsverteidiger_innen sowie weltweite Kürzungen gefährden geschlechtergerechten Frieden.

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Agenda 2030: Warum ein Nachfolgeabkommen unverzichtbar ist

Die Nachhaltigkeitsagenda läuft 2030 aus, die globalen Herausforderungen bleiben. Auch wenn die Agenda 2030 ihre Ziele voraussichtlich nicht vollständig erreichen wird, hat sie die internationale Nachhaltigkeitspolitik erheblich geprägt. Nun gilt es, ihre Stärken in einen neuen globalen Nachhaltigkeitsrahmen zu überführen.

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Was die neue Nord-Süd-Kommission braucht, um erfolgreich zu sein

Launch der Kommission auf der HSC

Die Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission soll die internationale Zusammenarbeit neu beleben. Angesichts geopolitischer Spannungen und geschwächtem Multilateralismus müssen drei Voraussetzungen erfüllt werden, damit die neue Kommission mehr bewirkt als bloße Partnerschaftsrhetorik.

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FfD-Forum 2026: Jetzt müssen auf Sevilla Taten folgen!

Die Verpflichtungen von Sevilla zur Entwicklungsfinanzierung sind ein Prüfstein für die globale Solidarität. Beim UN-Forum in New York braucht es nun konkrete Schritte für faire Finanzierung, gerechte Steuern und Lösungen der Schuldenkrise – doch der aktuelle Entwurf erweist sich als unzureichend.

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Schlechte Bewertung, teure Kredite: Wenn Ratings Staaten in die Schuldenfalle treiben

Die Urteile weniger großer Ratingagenturen bestimmen maßgeblich, wie günstig Staaten Kredite bekommen. Doch gerade Länder im Globalen Süden müssen oft höhere Zinsen zahlen als andere Staaten – und geraten in einen gefährlichen Schuldenkreislauf. Eine stärkere Regulierung von Kreditbewertungsagenturen wird deshalb immer dringlicher.

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Krieg im Nahen Osten: Warum die Relativierung des Völkerrechts humanitäre Hilfe gefährdet

Das UN-Emblem im Büro der Vereinten Nationen in Genf

Der Angriff auf den Iran offenbart eine gefährliche Erosion des Völkerrechts. Wenn das Gewaltverbot der UN-Charta politisch relativiert wird, steht auch der Schutz von Zivilbevölkerung und humanitären Akteur_innen auf dem Spiel.

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COP30 im Amazonas: Zwischen Aufbruchsstimmung und ausbleibenden Antworten

Indigene Vertreter_innen bei den COP-Verhandlungen

Mit der 30. Weltklimakonferenz hatte Brasilien große Hoffnungen geweckt – und Belém bot tatsächlich eine lebendige Konferenz mit viel politischer Bewegung. Doch am Ende steht ein schwacher Kompromiss, der die drängendsten Fragen unbeantwortet lässt. Belém wird dennoch nachwirken – das ist auch eine Chance für die Zivilgesellschaft.

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Weltsozialgipfel 2025 in Doha: Globale soziale Entwicklung braucht gerechte Finanzierung

Das Bild zeigt ein rundes Logo des Gipfels mit dem Text "Second World Summit for Social Development, Doha 2025"

Vom 4. bis 6. November 2025 findet in Doha, Katar, der zweite Weltsozialgipfel statt. Er knüpft an den ersten Gipfel von 1995 in Kopenhagen an. Schon damals verpflichteten sich Staats- und Regierungschef_innen zu zentralen Zielen – Armutsbekämpfung, Inklusion, Vollbeschäftigung, menschenwürdige Arbeit. Und dieses Jahr?

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Deutscher Staatenbericht bei den Vereinten Nationen: „Entwicklungspolitisch hat sich Deutschland gut verkauft“

Das HLPF ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung. Vor wenigen Tagen hat Deutschland hier zum dritten Mal über den Umsetzungsstand der Agenda 2030 berichtet. Unser Vorstandsvorsitzender Michael Herbst war in New York vor Ort und hat die Präsentation des Berichts beobachtet. Wie fällt sein Fazit aus?

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