Politik

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: Wohin steuert die WHO im 75. Jahr ihres Bestehens?

HIV-Test in Nkokonjeru, Uganda

Ab Sonntag tritt das höchste Entscheidungsorgan der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen – die Weltgesundheitsversammlung. Im Genfer Palais des Nations diskutieren Mitgliedstaaten und internationale Beobachter_innen, wie sich die WHO neu aufstellen muss, um künftigen Pandemien wirksam vorzubeugen. VENRO-Gesundheitssprecher Jan-Thilo Klimisch ist vor Ort und blickt auf die Ereignisse in Genf voraus.

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Stärkung von Zivilgesellschaft: VENRO unterstützt deutsch-ukrainischen Austausch

Die ukrainische Delegation im Bundesinnenministerium

Wie lassen sich Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche verhindern, ohne dass Nichtregierungsorganisationen in ihrer Arbeit eingeschränkt werden? In Deutschland hatte dies dank der konstruktiven Zusammenarbeit von staatlichen und nichtstaatlichen Akteur_innen zuletzt gut geklappt – nun besuchte eine ukrainische Delegation VENRO zum Erfahrungsaustausch.

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„Gerade jetzt müssen wir in humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit investieren“

Axel Berger, Geschäftsführender Direktor des SDSN Germany

Die Vielzahl globaler Krisen hat zur Folge, dass wir seit zwei Jahren Rückschritte bei der Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele beobachten müssen, erklärt Axel Berger, Geschäftsführender Direktor des Sustainable Development Solutions Network. Um aktuelle und präventiv zukünftige Krisen zu vermeiden, müsse die Bundesregierung die Entwicklungsbudgets auf deutscher und europäischer Ebene ausbauen. 

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Die Entwicklungspolitik droht unter die Räder zu geraten

Deutschlands Glaubwürdigkeit im globalen Süden steht auf dem Spiel: Aufgrund der gestiegenen Ausgaben für Waffeneinkäufe stehen Pläne der Bundesregierung im Raum, Einsparungen zu Lasten der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe vorzunehmen. Ein Einbruch des Finanzierungsniveaus wäre angesichts der globalen Polykrise eine Katastrophe – und widerspricht dem Koalitionsvertrag.

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Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene – jetzt oder nie!

Vertreter_innen von WASH-Netzwerk und VENRO überreichen Bundesministerin Schulze ihre politischen Forderungen.

Auf der UN-Wasserkonferenz in New York konnte Deutschland zwar einige begrüßenswerte Initiativen verkünden, allerdings besteht in der Bundesregierung weiterhin eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim Thema WASH. Gerade mit Blick auf die unversorgten und zurückgelassenen Menschen weltweit gilt es, diesen Trend zu stoppen, schreibt Thilo Panzerbieter, Geschäftsführer der German Toilet Organization.

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Feministische Außenpolitik: Was bedeuten die neuen Leitlinien für die humanitäre Hilfe?

Vorstellung der Leitlinien im Auswärtigen Amt

Anfang März hat das Auswärtige Amt die Leitlinien für eine feministische Außenpolitik präsentiert. Bianca Belger, Advocacy-Referentin bei unserer Mitgliedsorganisation ADRA, war bei der Vorstellung in Berlin vor Ort und bewertet die Relevanz der Leitlinien für die humanitäre Hilfe.

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„Ich möchte in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben“

Viele Verantwortliche und Mitarbeitende aus VENRO-Mitgliedsorganisationen haben sich verpflichtet, nicht mehr an geschlechtlich einseitig besetzten Podien teilzunehmen. Christoph Bals, politischer Geschäftsführer von Germanwatch, ist ein Gender Champion der ersten Stunde. Im Interview berichtet er, weshalb er die Initiative unterstützt. 

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Effects of climate change on migration: The consequences for local communities in Malawi are severe

House destroyed by Cyclone Ana in Machinga district, Malawi.

Developing countries like Malawi are heavily affected by the negative impacts of climate change. With increasing poverty, the productive youth feels compelled to migrate, leaving the elderly and their communities behind. Time has come for states and civil society organisations to help communities build resilience, urges Pieter Nthenda.

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„Die Beschäftigung mit den Folgen des Kolonialismus ist einfach fällig“

Katja Dombrowski, Autorin des NRO-Reports „Shifting Power“, hat im Zuge ihrer Recherchen viele Mitarbeitende unserer Mitgliedsorganisationen dazu befragt, wie sie mit den Themen Dekolonisierung, Partnerschaftlichkeit und Rassismus umgehen. Im Interview berichtet sie darüber, was ihr bei den Recherchen begegnet ist und welche Erkenntnisse sie aus den ganz unterschiedlichen Gesprächen mitgenommen hat. Katja Dombrowski, warum setzen […]

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Es geht um Solidarität

Das Entwicklungsnarrativ ist kolonialrassistisch geprägt, es formte Jahrzehnte lang die Welt, in der wir leben, als eine Kontinuität kolonialer Ausbeutungsprozesse. Das Narrativ manifestiert sich auch in Menschen. Sie werden nicht nur rassifiziert, sondern auch vergeschlechtlicht. Eine emanzipatorische Transformation der Entwicklungszusammenarbeit muss unter anderem feministisch sein. Denn eine Welt in der jede Person ihr Recht auf ein würdiges und selbstbestimmtes Leben verwirklichen kann, kann nur solidarisch und dekolonial trans- und international gestaltet werden.

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